Finde Deinen
Lieblingslotsen 2025/26
Wer ist dein Lieblingslotse?
Stimme ab und entscheide, wer den Titel verdient! Unterstütze deine Favorit:innen und mach mit – jede Stimme zählt.
© DB AG / Volker Emmersleben / Max Lautenschläger
Die Jury tagt demnächst
Es darf, ja, es soll wieder gelobt werden!
Der Wettbewerb „FDL – Finde Deinen Lieblingslotsen“ geht in die zweite Runde.
Auch 2025/26 lädt der Verband DIE GÜTERBAHNEN alle Triebfahrzeugführer:innen und Beschäftigten in der Zugdisposition dazu ein, die engagiertesten, freundlichsten und hilfsbereitesten Mitarbeiter:innen in den annähernd 4.000 Stellwerken Deutschlands zu nominieren.
Fahrdienstleiter:innen – kurz Fdl – sind jeden Tag auf’s Neue wichtige Ansprechpersonen im Schienenbetrieb und bleiben dabei in ihren Stellwerken meist unsichtbar für die Öffentlichkeit. Sie lotsen durch das Schienennetz und tragen mit ihrem Engagement dazu bei, dass der Schienenverkehr rollt – oft unter schwierigen Bedingungen.
Für diese Leistung möchten DIE GÜTERBAHNEN „DANKE“ sagen und die Scheinwerfer auf diese Hauptfiguren des Eisenbahnalltags richten.
Weiter unten findet ihr die diesjährigen Nominierungen!
© Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
Wieso braucht es einen Wettbewerb?
Warum ein Wettbewerb notwendig ist
Ziel des Wettbewerbs ist es, das Engagement der über 15.000 Mitarbeitenden in den fast 4.000 deutschen Stellwerken sichtbar zu machen und zu würdigen.

© DB AG • Volker Emmersleben
Die unverzichtbare Rolle der Stellwerksmitarbeitenden
Der Schienen(güter)verkehr kann nur rollen, wenn die Fahrdienstleiter:innen bzw. Zugverkehrssteuerer, Schranken- und Weichenwärter:innen in den Stellwerken für einen geordneten Ablauf und für ein zügiges Durchkommen aller Züge sorgen – eine Aufgabe, die dieser Berufsgruppe einiges abverlangt. Denn der schlechte Zustand der Infrastruktur, veraltete Technik und der Fachkräftemangel fordern ständiges Jonglieren mit unplanbaren Abläufen und hohen Improvisationsbedarf.
Anerkennung trotz widriger Umstände
Dass es Personalmangel auf den Stellwerken gibt, wird auch über die Branche hinaus diskutiert und kritisiert. Logisch: Längst sind die Folgen – umgeleitete oder ausgefallene Züge – nicht nur „Vielfahrer:innen“ bekannt.
Umso wichtiger ist es, die Menschen hervorzuheben, die trotz struktureller Probleme (für die sie nichts können) jeden Tag mit Fachwissen, Einsatz, Geduld und Freundlichkeit dazu beitragen, dass die Züge ans Ziel kommen. Oder anders gesagt: Der Fdl muss tun, was in seiner Macht steht, ohne dass er sich für Dinge verantworten soll, für die er nichts kann!
Wer kann am Wettbewerb teilnehmen?
Der Wettbewerb wendet sich an alle Triebfahrzeugführer:innen und Beschäftigte in der Zugdisposition, die jeden Tag in engem Kontakt mit den Menschen in den Stellwerken stehen und auf ihre Unterstützung angewiesen sind. Die Aufforderung an sie: „Finde Deinen Lieblingslotsen!“ und nenne uns die freundlichsten, engagiertesten, kreativsten und geduldigsten Stellwerksmitarbeitenden entlang deiner Strecken!
Aufmerksamkeit für Engagement und Missstände
Der Wettbewerb dient auch dazu, das vielseitige und unermüdliche Engagement dieser Menschen bei Bahnreisenden, verladender Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit stärker ins Bewusstsein zu rufen. Ihre Bedeutung für das System Schiene zu betonen, aber auch auf die Missstände aufmerksam zu machen, unter denen die Beschäftigten auf den Stellwerken leiden, ist auch Aspekt dieses Wettbewerbs.
Wer steckt hinter dem Wettbewerb?
Der Wettbewerb wird durchgeführt vom Verband DIE GÜTERBAHNEN, der über 120 Unternehmen des Schienengüterverkehrs vertritt.
Wie mitmachen? –
So funktioniert’s
Abgeschlossen: Nominierungsphase
10. Dezember 2025 bis 08. Januar 2026
Abgeschlossen: Abstimmungsphase
12. bis 19. Januar 2026
Abgeschlossen: Jurysitzung
04. Februar 2026
Die Jury hat inzwischen ihre Favorit:innen benannt.
Die Ergebnisse aus Abstimmung und und Jury-Voting werden nun zu einem Gesamtergebnis zusammengeführt.
Demnächst wird der Gewinner bzw. die Gewinnerin bekanntgegeben. Der Hauptpreis wird vor Ort im Stellwerk übergeben.
Der Jury gehören an:
Martin Burkert (Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft)
Mario Reiß (Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer)
Birgit Peppel (METRANS Rail Deutschland GmbH)
Neele Wesseln (DIE GÜTERBAHNEN – kein Stimmrecht)
So ermitteln wir die Gewinner:innen
Auch in diesem Jahr möchten wir transparent machen, wie die Gewinner:innen unseres Wettbewerbs ermittelt werden. Der Ablauf bleibt im Kern gleich – nur die Auswertung haben wir etwas verfeinert, damit jede Nominierung fair berücksichtigt wird.
Über ein kurzes Online-Formular kannst du deinen Lieblingslotsen oder deine Lieblingslotsin vorschlagen.
Alle Nominierungen werden gesammelt und zunächst für den Publikumsliebling zur Abstimmung gestellt.
Danach folgt die Jury-Auswertung. Hierbei vergeben wir Punkte nach klaren Kriterien:
- 1 Punkt für einen eingereichten Kommentar
- 1 Punkt, wenn zusätzlich eine Geschichte dabei ist
- 1 Punkt, wenn die Person mehrfach nominiert wurde
- 1 Punkt für Tätigkeiten in besonders stark ausgelasteten Stellwerken
- weitere Punkte für besonders aussagekräftige Kommentare oder beeindruckende Geschichten
So entsteht ein transparentes Punktesystem, das sowohl Engagement als auch die Qualität der Nominierungen berücksichtigt.
Am Ende werden alle Punkte zusammengezählt. Die Person mit der höchsten Punktzahl erhält den 1. Platz. Wenn mehrere gleichauf liegen, entscheidet die Jury nach qualitativen Gesichtspunkten – zum Beispiel, welche Geschichte besonders berührt oder welche Leistung unter hoher Belastung besonders herausragt.
So stellen wir sicher, dass jede Nominierung mit Herz und Verstand gewürdigt wird.
Ihr habt abgestimmt!
Wir sind überwältigt!
Bis zum 19. Januar konntet ihr an dieser Stelle abstimmen. Im Februar werden der Gewinner bzw. die Gewinnerin bekanntgegeben.
Bis dahin könnt ihr aber hier weiterhin die vielen wundervollen Begründungen für die Nominierungen nachlesen ❤️
Kassel: Tom
Mein Lieblingslotse, ist immer zuverlässig bei der Arbeit und dazu noch sehr freundlich. So versüßt er nicht nur mir, sondern einigen Kollegen das Arbeiten sehr. Ihm liegt sehr viel daran, immer sein Bestes zu geben und dabei auch über den Tellerrand hinaus zu blicken. Das ist sehr gut und wichtig.
Noch in seiner Ausbildung haben wir uns mal zufällig getroffen und uns ausgetauscht über die verschiedenen Blickwinkel von Menschen auf der Strecke und im Stellwerk. Dies stets mit Verständnis aber auch hier und da mit einem Lacher. Es war eins der angenehmsten Gespräche die ich mit einem Fahrdienstleiter-Kollegen je hatte und bin sehr dankbar, dass wir einen Tom bei uns haben.
Zuverlässiger und ehrlicher Kollege, mit dem man auch Spaß an der Arbeit haben kann. Er versucht immer, über den Tellerrand hinaus zu sehen um den Betrieb damit zu verbessern. Auch am Funk glänzt er immer mit seiner freundlichen und herzhaften Art.
München Süd: Josef
Da Sepp, a echter Vollblut-Eisenbahner! War früher Lokführer und hat dann zum Fahrdienstleiter umgelernt. Immer freundlich und motiviert. Er hat die Lage im Griff.
Hamm: Rüdiger
Rüdiger ist immer herzlich und freundlich. Macht immer einen lockeren Spruch und ist witzig.
Ich hab Rüdiger angerufen und gefragt, ob das Signal kaputt ist. Daraufhin meinte er trocken: „Nee, das ist der Leuchturm von Hamm-Berge!“. Wenn Rüdiger weiß, dass ich in Richtung Paderborn fahre, ruft er mich an und bestellt liebe Grüße vom Leuchtturm.
Freiburg (Breisgau) Güterbahnhof: Marcel
Denkt und arbeitet immer mit, immer gut drauf, immer proaktiv, fachlich 1A! Lebt und liebt die Eisenbahn. Hat einen sehr guten Kaffee und bei Besuch auch immer ein offenes Ohr.
Hat mich vor ein paar Jahren vor einer längeren Standzeit bewahrt (5h+). Ich durfte durch sein Zutun als letzter Zug noch durch und konnte somit meinen Zug pünktlich zu Ende fahren. Aber auch sonst hält er einen immer auf dem Laufenden, meldet sich manchmal persönlich beim Triebfahrzeugführer, wenn er Dienstbeginn hat. Einfach eine gute Seele!
Osnabrück: Marius
Marius ist sehr nett, freundlich und hat eine super ansteckende Lache! Auch wenn es gar nicht läuft, nur Chaos überall, bringt er das so harmonisch und witzig rüber, dass man alles völlig entspannt und locker sieht!
Trier: Thomas
Mit seiner Erfahrung und der ruhigen Art, die er an den Tag legt, macht Thomas uns als Leitstelle und den Lokführern „draußen“ die Arbeit angenehm einfach. Egal, wie kompliziert die Problematik gerade ist, man hört von Thomas nie ein böses Wort, sondern er bekommt es immer irgendwie hin. Thomas ist einer von den „stillen“, aber dafür umso wertvolleren Fahrdienstleitern, die im Hintergrund ohne großes Aufheben ihre Sache machen, wovon die Reisenden überhaupt nichts mitbekommen – aber umso mehr davon profitieren.
Es gibt keine spezielle Anekdote, aber ich freue mich immer, wenn sich „der Thomas auf dem Stellwerk“ meldet, weil ich weiß, dass sich für die Problematik, die ich gleich schildern werde, eine Lösung finden wird.
Kaufbeuren: Sophia
Beste Kollegin, die es gibt. Nimmt einem jeden Zug ab!
Habe mich in die Kollegin in der Ausbildung tatsächlich verguckt. Nun würde ich es ihr gönnen, dass sie gewinnt.
Bingerbrück, Bad Kreuznach, Bad Münster: Jan
Super freundlicher Kollege, der immer ein hörbares Lächeln für einen bereit hat und auch in stressigen Momenten die Ruhe bewahrt.
Ich kam mit einer Leerfahrt vor Plan zu ihm und er informierte mich, dass wir leider nicht ohne Halt durchkommen – er ist immer freundlich und vorausschauend. Und es gibt viele, viele Anekdoten mehr. Daraus wurde eine Freundschaft.
München Laim: Ralf
Er hat mich eingeladen, die Betriebszentrale München zu besuchen und mir einiges gezeigt.
Leipzig: Thomas
Absolut fähiger Fahrdienstleiterl. Er bewegt nicht nur Striche, sondern hat vor Augen, was und wer draußen rumfährt. Genialer Typ!
Super Dispo für uns in Bitterfeld, selbst wenn die Welt untergeht. So geht Eisenbahn! Kollegial und fachkundig!
Frankfurt Hauptbahnhof: Berk
Er ist, egal zu welcher Zeit, immer nett und freundlich und findet immer zusammen mit allen Beteiligten sinnvolle Lösungen.
Berk ist sowohl kommunikativ als auch vom Elan sehr gut bei der Arbeit. Wenn man weiß, er arbeitet am Hauptbahnhof, weiß man, der Laden läuft und dass die Zugfahrten flott vonstattengehen!
Als ich nach der Nachtschicht den letzten Zug an den Hauptbahnhof brachte, rief er extra an per Funk, um mir einen ruhigen Urlaub zu wünschen!
Ich habe Berk als meinen Lieblingslotsen nominiert, weil er seine Arbeit stets professionell, zuverlässig und mit großem Engagement ausführt. Besonders schätze ich seine freundliche Art, seine Hilfsbereitschaft und die ruhige Ausstrahlung, die auch in anspruchsvollen Situationen Sicherheit vermittelt. Durch seinen Einsatz und seine positive Einstellung hebt er sich deutlich hervor und verdient diese Nominierung.
Eitorf (Sieg): Beatrix
Bea ist eine stets hilfsbereite und freundliche Fahrdienstleiterin, die ihren Beruf immer zuverlässig und mit Leidenschaft ausübt!
Landshut Hauptbahnhof: Aylin
Aylin ist immer freundlich und gut drauf. Schlechte Laune kennt sie nicht. Im Stellwerk weiß sie genau, was sie macht. Mit ihr macht das Arbeiten einfach Spaß. Sie kann einfach alles!
Stets kompetent und freundlich.
Freundliche junge Kollegin, die echt was auf dem Kasten hat. Man kann sie nur mögen!
Dingolfing: Alexander
Kompetenz! Leidenschaftlicher Vollblut-Eisenbahner!
Leutkirch (Allgäu): Joseph
Habe mit dem Kollegen die Ausbildung gemacht. Als sein Nachbar in Memmingen ist es uns beiden „Kamikazefahrern“ möglich, auf der eingleisigen, international bedeutenden Strecke im Allgäu den Verkehr am Laufen zu halten. Er ist in Memmingen auch eingewiesen und ich war in Leutkirch schon öfters zu Besuch. Somit nimmt man sich ein „Anschnauzen“ in auch mal stressigeren Momenten nicht krumm!
Er ist auch bei der Disposition über weitere Strecken (~45km) sehr gerne direkt da und hat ein offenes Ohr für Kollegen wie auch Triebfahrzeugführer.
Kronach: Lukas
Lukas gehört für mich zu den freundlichsten und engagiertesten Fahrdienstleitern, der auch gerne über den weiteren Fahrtverlauf informiert und vorausschauend plant.
Lukas schafft es immer, für einen reibungslosen Verkehrsfluss zwischen NK und UPR zu sorgen. Er ist regelmäßig im Austausch mit den Nachschiebern und setzt sich auch gerne selbstständig und frühzeitig mit den Triebfahrzeugführern in Verbindung, um Ziel, Zweck und Besonderheiten abzuklären und vermeidet dadurch stockende Verkehre. Selbst nachgeschobene Parallelfahrten in Regel- sowie Gegengleis sind schon vorgekommen, was für die Triebfahrzeugführer eine Zeitersparnis von ca. 30 Minuten bedeutet. Er hat definitiv einen guten Blick fürs große Ganze und unterstützt auch bei Problemlösungen – und das frühzeitig und nicht erst, wenn es bereits zu spät ist. Auch informiert er einen gerne über die aktuelle Verkehrssituation, wenn man mit ihm in Kontakt tritt.
Neuss Güterbahnhof: Peter
Immer ein freundliches Wort und nie schlechte Laune. Es gibt keinen anderen Fahrdienstleiter, der wie Peter mit seiner Art und guten Laune die Arbeit zum Vergnügen macht. Nie ein negatives Wort von Ihm!
Nörten-Hardenberg: Frank
Frank ist ein Fahrdienstleiter mit Herz, der das große Ganze sieht, der uns Triebfahrzeugführer auch über Störungen informiert. Egal, wie stressig es wird, er bewahrt einen kühlen Kopf und behandelt uns Triebfahrzeugführer immer respektvoll.
Die Fahrt ging von Hannover nach Göttingen als Ganzzug über die SFS und er funkt mich an und sagt: „Mach mal langsamer, dann rollst du so durch“. Ein anderes Mal: „Fahr volle Pulle, hinter dir drückt der Fensterzug“. Beim Grüßen in Nörten steht er auch mal am Fenster, um zu winken. Es gibt so viele tolle Geschichten.
Basel ESTW: Michael
Weil er der Beste ist!
Bester Fahrdienstleiter im Knoten Basel.
Er weiß, dass jede Entscheidung zählt – und handelt entsprechend gewissenhaft.
Er kennt Stellwerkstechnik, Vorschriften und Abläufe bis ins Detail.
Selbst bei Störungen oder Verspätungen bleibt er gelassen und professionell.
Für ihn hat die Sicherheit von Fahrgästen, Personal und Zügen immer oberste Priorität.
Michael behält auch in stressigen Situationen den Überblick und trifft stets die richtigen Entscheidungen.
Er ist immer hilfsbereit – egal, was ist.
Bingen Rhein Hauptbahnhof: Eva-Marie
Nette Fahrdienstleiterin, gute Kommunikation. Vorrausschauende Kommunikation. Dadurch kann man energieeffizient fahren, durch den vielen Verkehr in Bingen.
Hat mir so viel über den Beruf erklärt, ich liebe jetzt die DB durch sie. Gute Verbindung zu ihr, da sehr kompetente Arbeitsweise.
Trier: Liranda
Mit ihrer freundlichen und aufgeschlossenen Art macht Liranda die Zusammenarbeit im täglichen Dispositionsgeschäft ein Stück angenehmer. Sie gehört zu den Fahrdienstleitern, die für die komplizierte betriebliche Situation im Bahnhof Trier Hauptbahnhof immer wieder unkonventionelle Lösungen finden und uns als Eisenbahnverkehrsunternehmen dadurch schon so manche Disposition „gerettet“ haben.
Bei einer unserer ersten Telefongespräche habe ich ihren Namen falsch verstanden und mich mit „Danke Johanna, dann bis demnächst“ verabschiedet – das hat sie mir aber nie krumm genommen und konnte selbst darüber schmunzeln.
Rottweil/Horb: Nico
Nico ist eine Kollege, den man sich immer wünscht, er springt regelmäßig für seine Kollegen ein, ist hilfsbereit und behält in den schwierigsten Situationen einen ruhigen Kopf.
Im Falle der Fälle, sollte es dazu kommen, dass Personal fehlt oder auf dem Stellwerk die Kollegen nicht mehr weiter kommen, ist Nico stets zur Stelle. Teilweise unterstützt er in seiner Freizeit die Kollegen auf dem Stellwerk.
Königsborn: Jörg und Sören
Wir nominieren unseren Jörgi, da ohne ihn nichts läuft! Dabei ist aber nicht unser Sören zu vergessen. Die beiden sind die absolut besten Fahrdienstleiter, die es gibt. Sie stechen als absolute Favoriten heraus.
Egal ob kommende Züge, abfahrende Züge oder Rangierfahrten: Die beiden haben immer ein offenes Ohr, einen frechen Spruch oder aufmunternde Worte auf den Lippen. Von der Planung bis zur Durchführung sind die beiden absolut durch nichts zu ersetzen. Wenn einer der beiden auf dem Stellwerk ist, wird jeder noch so dunkle Tag erhellt und eben darum sind das die Besten der Besten.
Sie erleichtern uns unseren Tag, wenn bspw. ein 600-Meter-Zug ankommen soll: Man ruft an und fragt nach, wo er steckt und die beiden haben ohne zu Zögern eine Antwort darauf. Sie rufen an, wenn er in der Nähe ist, damit für uns alle die Abnahme des Zuges schneller funktioniert, die Leerfahrt-Lok wieder los kann und wir die Wagen im Werk unterbringen können. Wenn es brenzlig wird, planen wir gemeinsam, wie wir die Züge am besten positionieren können, damit alle Beteiligten zufrieden sind und es schnell von der Hand geht. Und das immer mit Humor. Genau das macht die beiden unbezahlbar.
Gelnhausen: Alexander
Von Anfang an Vollblut-Eisenbahner. Wir haben zusammen die Ausbildung gemacht und er hat vor Gelnhausen meine Heimatstrecke (Hanau-Maintal-Frankfurt) bedient.
Macht immer die besten Bilder von historischen Sonderzügen!
Metzingen (Württ)/Tübingen Hauptbahnhof: Jan
Jan hat immer die Ruhe weg. Einfach grandios.
Bester Fahrdienstleiter, nett und sympathisch.
Wenn ich mit meinem Fachvermittler vorbeigefahren bin, haben wir immer eine reibungslose Durchfahrt gehabt und bei Gesprächen gab es nie Probleme – alles hat immer geklappt.
Immer freundlich und löst Störungen gekonnt und sehr schnell.
Ein immer gut gelaunter und freundlicher Fahrdienstleiter. Versorgt meine Kollegen und mich auch gerne mal mit Leckereien und Speisen. In jederlei Hinsicht der beste Fahrdienstleiter.
Weil er einfach der Beste ist! Top Arbeitsweise, top Verständigung, top Kommunikation und zudem ein sehr guter Freund des Lokführers.
Es gibt zu viele, als dass man das jetzt an nur einer Anekdoten ausmachen kann. Er ist nicht nur betrieblich, sondern auch menschlich ein Held. Auch finde ich die persönlichen Grüße beim Vorbeifahren meines Zuges schön – er ist einer, der dem Zug persönlich grüßt bei der Vorbeifahrt.
Jung, dynamisch, motiviert, kompetent.
Mit Jan kann man schlaue und geschickte Manöver machen.
Dachau-Allach: Werner
In meiner Zeit als Azubi immer freundlich und gut gelaunt. Stets hat er versucht, mir den Betrieb zu erklären und war auch immer für das ein oder andere Gespräch zu haben. Als Azubi ist es immer schön, jemanden zu haben, der nicht nur den Azubi in einem sieht.
Einen Handlungsfehler von mir hat er zusammen mit mir souverän gelöst und mir dabei nie das Gefühl gegeben, er würde sich darüber lustig machen, sondern ganz freundlich erklärt, wie wir das jetzt lösen.
Siegen/Kreuztal: Johanna
Stets freundlich und immer um eine Lösung bemüht, trotz Störungen, den Betrieb am laufen zu halten. Johanna hat auch immer einen lustigen Spruch auf den Lippen und verschönert einem somit den Tag.
Als in Kreuztal eine größere Störung war, hat Johanna schnell den Befehlsblock rausgeholt, damit ich mit meinem Zug weiter nach Hagen fahren konnte, statt unfreundlich ans Telefon zu gehen und zu sagen, dass ich jetzt erstmal warten muss, weil sie Stress hat und die Personenzüge erstmal Vorrang haben. Damit hat Johanna mir ein pünktliches Wochenende beschert, denn ansonsten wäre ich so spät gewesen, dass ich mit der Rückleistung von Hagen nach Siegen aufgrund einer Baumaßnahme hätte über Köln fahren müssen, was von der Schichtzeit knapp geworden wäre.
Dresden Altstadt: Stefan
Stets umsichtige, vorausschauende Handlungsweise, um den Betrieb auch in schwierigen Situationen wie z. B. bei Baustellen flüssig zu halten oder Verspätungen sinnvoll zu reduzieren. Da rollt auch mal rasch eine Regionalbahn vor dem um 3 Minuten verspäteten ICE. Am Ende sind beide wieder bzw. noch pünktlich. Ein Eisenbahner und kein Zugsteuernder!
Immer freundlich, immer exakt und immer ansprechbar.
Nürnberg Rangierbahnhof: Marvin
Immer fair und freundlich, egal wie die Verkehrslage ist. Außerdem unparteiisch gegenüber allen Eisenbahnverkehrsunternehmen und fleißig am Mitdenken, um das Betriebsgeschehen zu optimieren.
Ein kurzer Anruf und er versucht, deine Wünsche zu erfüllen.
Bad Bentheim: Max
Max hat nie Stress und schafft es, alles im Griff zu halten, obwohl es wenig Platz und viel Verkehr gibt. Er ist immer gut gelaunt und auch bei Chaos nett und ruhig am Telefon.
Immer sehr nett und fleißig dabei, um dafür zu sorgen, dass die Züge auch mit Spannungswechsel zügig durch den Bahnhof fahren.
Pirna/Bad Schandau: Uwe
Immer der erste im Dienst, immer fleißig, arbeitet durchdacht und strukturiert, denkt mit und ist ein hervorragender Teamplayer, auf den man sich verlassen kann. Auch menschlich ein toller Kerl.
Viele Schichten mit ihm in Bauzuständen und sehr viel Verkehr. Unter diesen Bedingungen kann ich als Disponent nicht immer alles bis ins letzte Detail durchdenken. Mit Uwe waren solche Schichten stets ein voller Erfolg.
Hof Hauptbahnhof: Norbert
Starke Nerven, immer ein offenes Ohr, selbst wenn es beim Rangieren stressig wird. Er traut sich auch mal, einen Güterzug vor die Personenzüge zu lassen und holt einen durch seine menschliche Art runter, wenn man selbst einmal Stress hat.
Da es in Hof auch oft stressig zugehen kann, ist es immer eine Freude, wenn Norbert auf dem Stellwerk Dienst hat. Er findet Lösungen, damit man rangieren kann, ohne den Personenverkehr zu stören. Hat man einmal Probleme oder hat das falsche Gleis angefragt, reagiert er immer mit einen tollen und freundlichen Spruch. Auch hat er Verständnis, wenn man mal etwas gefrustet ist.
Espenhain: Rene
René ist immer gut drauf, zuvorkommend und man kann nach oder vor dem Dienst immer zu einem Plausch auf das Stellwerk kommen. Auch seine Arbeitsweise ist zügig und vor allem sehr vorausschauend.
Wenn René auf dem Stellwerk ist, weiß man, dass es funktioniert und die Arbeit vor allem Spaß macht.
Düsseldorf Hauptbahnhof: Silvius Raphael
Er hat den Düsseldorfer Hauptbahnhof so gut im Griff wie kein anderer. Er ist erst seit kurzem ausgelernt und gibt täglich sein Bestes, um in diesem Netz gut durchzukommen.
Er hat mich als kaum verspäteten Zug so disponiert, dass die Fahrgäste alle ihren Anschluss bekommen haben, der normalerweise schon weg wäre. Vor allem hat keiner eine nennenswerte Verspätung davongetragen, starke Leistung!
Koblenz Hauptbahnhof: Markus
Souveräne Arbeit auf einem stark frequentierten Stellwerk!
Hatten eine Ausbildungs-Leerfahrt und wollten in Koblenz Hbf Kuchenpause machen. Da ich Cargo-Lokführer bin, ist die Ortskunde in einem Personenbahnhof stark ausbaufähig, wodurch es zu mehreren peinlichen Nachfragen unserer Seite an Markus kam. Z. B.. „Sind wir hier richtig? Wo müssen wir jetzt lang? Sind wir jetzt richtig?“. Dank seiner netten und hilfsbereiten Art konnten wir das alles meistern und unseren wohlverdienten Bienenstich genießen.
Super freundlicher Kollege, der mit mir als Güterkutscher viel Geduld hatte, mir den Weg zu erklären, um in Koblenz Hbf eine Pause machen zu können.
Wir wollten als Ausbildungsgruppe mit einer Leerfahrt einen kurzfristigen halt am Koblenzer Hbf einlegen, um Kaffee und Kuchen in einer Bäckerei zu essen und trinken. Da wir als Güterkutscher nur den Koblenzer Hbf aus der Durchfahrt kennen, musste Markus viel Geduld mit uns haben, da wir an Stellen kopfmachen wollten, an denen wir eigentlich durchrangieren sollten. Nach mehrmaligen Rückfragen, ob wir hier richtig sind, haben wir doch noch unsere Pause antreten können und uns Kaffee und Kuchen schmecken lassen.
Mayen Ost: John
John gehört zu den Fahrdienstleitern in Mayen, die sich proaktiv Gedanken um betriebsstabilisierende Maßnahmen machen und diese mit uns als Eisenbahnverkehrsunternehmen gemeinsam umsetzen. Hierbei hat er die Reisenden auf seinem Streckenabschnitt im Hinterkopf und arbeitet täglich daran, diese bestmöglich von A nach B bringen zu können.
Da gibt es sicher unzählige. Fakt ist, John hat einen unschlagbaren Humor, ist sich um den einen oder anderen Spruch nicht zu schade, kann dieselben Sprüche aber auch von der Gegenseite einstecken. Er hat schon so manche Spätschicht bereichert, wenn der Betrieb auf der Lahn-Eifel-Bahn mal wieder mehr schlecht als recht lief.
Rockenhausen: Jaan
Sehr hilfsbereit und kann vieles sehr gut erklären.
Er konnte mir viel über denn Bahnhof Rockenhausen erzählen und wie ein Stellwerk funktioniert. Wie das von innen aussieht, durfte er mir nicht zeigen, weil er keine Unbefugten hereinlassen soll. Aber sehr spannend, was er so erzählt hat.
Dülmen: Alexander
Ein super Kollege, immer grüne Welle. Man kann einfach super mit ihm arbeiten!
Backnang/Waiblingen: Tobias
Kennt sich gut aus.
Köln Bickendorf: Serkan
Serkan ist ein sehr lösungsorientierter Fahrdienstleiter. In Bickendorf befindet sich der Übergang zum Netz der DB. Hier gibt er immer sein Bestes, die Fahrdienstleiter in Ehrenfeld davon zu überzeugen, bei der Zugüberwachung ein gutes Wort einzulegen, auch bei viel Verkehr die Züge aus Bickendorf anzunehmen.
An einem Dienstagmorgen hatte ich mich in Bickendorf abfahrbereit gemeldet. Im Bahnhof standen schon 3 Züge nach Ehrenfeld, die von der DB geweigert wurden und in Köln-West war eine Weichenstörung. Serkan hatte meinen genauen Laufweg erfragt. An diesem Tag ging mein Fahrplan dann ab Köln-Ehrenfeld nicht nach Köln West, sondern über Köln Hbf. Mit dieser Argumentationsgrundlage schaffte er es, dass die Zugüberwachung mich doch annahm und ich abfahren konnte.
Darmstadt Hauptbahnhof: Sebastian
Einer der schnellsten Fahrdienstleiter für mich als Rangierer, wobei er auch super Kollegen hat, aber ihn kenne ich am längsten.
Wir waren durch Zufall zur gleichen Zeit in Dresden im Urlaub. Sind dann natürlich auch gemeinsam auf Tour gewesen und haben die Gegend unsicher gemacht. Habe ihn auch schon mal eine Schicht mitgenommen, um ihm den Bereich zu zeigen, wo er die Verantwortung hat.
Worms: Simone
Simone ist immer sehr freundlich am Telefon und immer erreichbar.
Simone ist meine Lieblingslotsin, weil sie immer bemüht ist, dass wir Lokführer und Lokführerinnen pünktlich Feierabend haben.
Neuwiederitzsch: Phillip
Sehr lustig und gleichzeitig sehr lehrreich. Er hilft einem immer, was den Bahnbetrieb angeht und erklärt auch betriebliche Situationen – ob mit Zeichnungen und mehrmalige Wiederholung.
Er war eine der ersten Personen, die ich durch meine Ausbildung kennengelernt habe. Bis heute noch immer meine 1. Ansprechperson bei Problemen.
Hechingen: Sarah
Für mich ist sie die beste Fahrdienstleiterin, die ich kenne. Sie geht mit viel Herz und Engagement an ihre Arbeit und bleibt auch dann ruhig und konzentriert, wenn es stressig wird. Auf sie ist immer Verlass, und gleichzeitig begegnet sie den Menschen um sich herum mit Wärme und Freundlichkeit. Man spürt einfach, dass sie ihren Job liebt – und genau das macht sie für mich so besonders.
Ich erinnere mich an einen Moment, in dem sie mir von einer besonders aufregenden Schicht erzählt hat. Man hat ihr die Anspannung noch angemerkt, aber gleichzeitig auch, wie wichtig ihr ihr Job ist. Trotz der Aufregung hat sie alles gemeistert und am Ende stolz darüber gelacht. Genau das macht sie für mich zu meiner Lieblingslotsin: echt, engagiert und mit ganzem Herzen bei der Sache.
Güterglück: Stefan
Er behält in jeder Situation einen kühlen Kopf und versucht, so gut es geht, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Er kann Sachen sehr gut erklären, wenn man nach etwas fragt.
Er ist einfach besonders in der Art und Weise, wie er mit den Leuten umgeht und sich nicht aus der Ruhe bringen lässt.
Gessertshausen: Lukas
Ein Fahrdienstleiter, der gut kommuniziert, praktisch plant und auch sinnvoll und effizient. Immer freundlich am Telefon.
Hamburg Hauptbahnhof: Hannes
Hannes arbeitet stets lösungsorientiert und versucht, die Verspätung so gering wie möglich zu halten. Er informiert beispielsweise bei spontanen Gleisverlegungen das Personal, sodass die Ablösung im überfüllten Hamburger Hauptbahnhof nicht so lange dauert.
Wetzlar/Dutenhofen/Ehringshausen/Dillenburg: Arielle
Arielle ist eine super liebe und herzensgute Kollegin. Sie setzt sich stark ein und macht nicht einfach nur stumpf ihre Arbeit, sondern holt immer das beste für alle Züge raus. Sie scheut sich nicht, den Hörer zu nehmen und auch in sehr stressigen Situationen alle Triebfahrzeugführer schnellstens über die Lage zu informieren. Genervt sein kennt sie gefühlt nicht, ist immer gut gelaunt und immer lösungsorientiert. Die beste Lösung findet Sie natürlich auch immer!
Sie ist längst mehr, als bloß eine Fahrdienstleiterin. Sie ist mittlerweile eine sehr gute Freundin von mir geworden. Auch bei fachlichen Fragen zum Thema Fahrweg ist sie immer meine erste Anlaufstelle. Es gibt nichts, was sie mir nicht beantworten kann!
Eutingen im Gäu: Michael
Der Micha denkt einfach mit. Solche Leute brauchen wir und zwar eine ganze Menge davon.
Neulich hat er mich beim Flügeln in Eutingen auf ein anderes Gleis gelassen, da das ursprüngliche Gleis durch ein gestörtes Fahrzeug belegt war. Ich musste zwar ein wenig im Bahnhof rangieren, aber die Fahrgäste kamen mit nur 4 Minuten Verspätung an ihr Ziel. Sonst wären es locker 30 Minuten geworden.
Nochmal vielen Dank dafür Micha und ja, er sucht nach Lösungen, wo andere schon längst aufgegeben haben.
Karlsruhe Hauptbahnhof: Constanze
in Karlsruhe ist Constanze immer die Netteste und Hilfsbereitste und meldet zurück, wenn es mal länger dauert.
Sie scheint sehr ambitioniert zu sein, kann gut kommunizieren und man fühlt sich gut bei ihr aufgehoben.
Wir haben uns beide mit „in Einweisung“ am Funk vorgestellt und mussten lachen.
Hamburg-Altona: Martin
Diese Person ist mein Papa, er hat mir Eisenbahn von Grund auf beigebracht! Schon 5 Stunden vor Schichtbeginn sitzt er zu Hause und plant seinen Bahnhof. Ein Halt zeigendes Signal soll es bei ihm einfach nicht geben, alles soll reibungslos rollen. Er ärgert sich mindestens eine halbe Stunde, wenn ein Zug vor dem Halt doch mal zum Stehen gekommen ist.
Au (Sieg): Jonas
Jonas ist für uns Lokführer an der Sieg einfach der Allerbeste! Er ist nicht nur freundlich, sondern hat fachlich richtig was auf dem Kasten! Jonas war zur Beendigung seiner Ausbildung DER beste Azubi und das zu Recht. Mit Jonas fühlt man sich immer sicher und nie im Stich gelassen. Mit ihm zu telefonieren, ist immer wieder sehr erfrischend und toll. Er ist meistens gut gelaunt und macht seinen Job sehr gewissenhaft. Wir ❤️ Jonas!
Bisschen persönlich, aber: Bei einer Leerfahrt von Köln nach Au (Sieg) hatte ich ca. 40 Minuten Verspätung und musste zum Start der Fahrt eigentlich schon ziemlich dringend zur Toilette (als Frau sowieso nicht einfach). Wie das so ist, wurde ich als Leerfahrt öfter zu Seite genommen und hatte nie wirklich die Möglichkeit. In Blankenberg rief ich Jonas an und er hat für mich seine Zugfolge angepasst und mir dadurch ein paar Minuten ermöglicht. Danke Jonas! Aber auch so ist es jedes Mal ein Fest, mit ihm zu telefonieren.
Husum: Mark
Er ist einfach ein klasse Fahrdienstleiter.
Mayen Ost: Ronny
Wenn jemand weiß, wie der Betrieb auf der Pellenzstrecke funktioniert und was wie gefahren werden kann, dann ist das Ronny. Er ist ein Profi darin, einzuschätzen, welche Maßnahmen den Betrieb am wenigsten beeinträchtigen, aber gleichzeitig wieder den Planzustand schnellstmöglich herstellen. Auch ihn kann nichts aus der Ruhe bringen, wovon unsere Triebfahrzeugführer auf der Strecke sehr profitieren.
Wenn ich weiß, dass Ronny in Mayen Dienst hat, wird in unserem ersten Telefonat abgesprochen, dass er mir (als Leitstelle) mitteilt, welche dispositiven Maßnahmen er braucht, um die Züge auf der betrieblich nicht einfachen Pellenzstrecke bestmöglich fahren zu können. Ich kann mich dann darauf verlassen, dass es die nächsten Stunden dort „läuft“, ohne dass viele weitere Worte nötig wären.
Ronny hat zusammen mit mir Mitte der 90er Jahre bei der Deutschen Reichsbahn den Beruf „Eisenbahner im Betriebsdienst“ gelernt und sind seitdem immer noch befreundet. Er wurde danach Fahrdienstleiter und ich Weichenwärter. Inzwischen bin ich Zugbegleiter und er blieb seinem Beruf treu.
Hersbruck rechts der Pegnitz: Frank
Einfach ein klasse Kollege, immer für ein Späßchen zu haben und behält trotzdem immer den Überblick und ein offenes/helfendes Ohr für seine Nachbar-Fahrdienstleiter.
Frank ist sowohl bei seinen Kollegen auf dem Stellwerk als auch bei vielen Triebfahrzeugführern beliebt. Besonders ist, dass er immer hilfsbereit ist. Seinen Kollegen in Hersbruck, Neuhaus, Hartmannshof und Schwandorf hilft er immer weiter. Seine Fähigkeit, Probleme im täglichen Eisenbahnverkehr zu lösen, ist jeden Tag aufs Neue beeindruckend, seine Erfahrung hilft jedem weiter. Er hat eine Nominierung mehr als verdient.
Meist hat er auf der Arbeit super Ideen. Einmal gab es den Fall, eine Überholung machen zu wollen. Jeder hatte gesagt, das klappt zeitlich nicht. Franks Worte waren nur „Vertrau mir, das klappt schon.“ Es hat auf die Minute genau geklappt ohne Verspätung aufzubauen. Seitdem ist der Satz „Vertrau mir, das klappt schon.“ berühmt. Eine der besten Win-Win Situationen die ich je erlebt hatte.
Joachimsthal: Martin
Jung, dynamisch, herzlich!
Es gibt bei mir nicht „den einen Moment“. Martin ist jetzt etwa ein Jahr Fahrdienstleiter in Joachimsthal und von Beginn an immer freundlich, immer koffeinreichend, lustig und in betrieblichen Dingen immer korrekt und lösungsorientiert. Wenn er Dienst hat, steckt mich seine gute Laune mit an und die Schichten vergehen wie im Flug.
München Ost: Osameren
Ein sehr kompetenter Fahrdienstleiter, der sich für seine Arbeit und seine Mitmenschen sehr interessiert und engagiert ist. Hilfsbereit und voller Wissen bringt er Mitarbeitern in der Ausbildung oder örtlichen Einweisung alles bei, was wichtig für die Eisenbahn ist.
Er hat mich alles gelehrt, was ich für den Job als Weichenwärter gebraucht habe. So habe ich alle meine Prüfungen sehr gut bestanden.
Weida, Neustadt (Orla), Wetterzeube: Paul Luca
Super Lenkung bei Verspätung bzgl. anderer Kreuzungsmöglichkeiten und perfekte Kommunikation. Bester Fahrdienstleiter.
Unsere Kommunikation beginnt meist mit „Ja hallo, hier ist dein Lieblings-Fahrdienstleiter“ und die Antwort folgt mit „…und hier ist dein Lieblings-Triebfahrzeugführer, sei gegrüßt.“ So macht es die Arbeit leichter mit einer netten Kommunikation!
Darmstadt-Eberstadt: Tomi
Er kennt seine Strecke wie kein anderer und ermöglicht einen reibungslosen Verkehr, mit vielen fliegenden Überholungen.
Wenn der Funk klingelt, man dran geht und es kommt aus dem Hörer: „Hier ist der Tomi aus Eberstadt.“ Dann weiß man als Triebfahrzeugführer, dass er jetzt anfängt zu zaubern! Meistens kommt dann eine fliegende Überholung oder ähnliches.
Schwandorf: Kai
Kümmert sich fair um alle Anliegen der Lokführer und darüber hinaus.
Er hat während einer langen Streckensperrung Lokführer, die in seinem Bahnhof standen, mit Pizza versorgt und so die Wartezeit ein wenig schöner gestaltet.
Köln Süd: Alena
Sehr freundlich, und lösungsorientiert, trotz hoher Zugdichte.
Neuss Güterbahnhof: Jan
Unterstütz mich immer wieder aufs Neue und das Rangieren dort macht echt Spaß.
Köln Hauptbahnhof: Stephan
Stephan ist ein super Fahrdienstleiter. Er behält alles im Blick. Selbst im größten Trubel ist er die Ruhe in Person. Außerdem hat ein großes Herz und man hat mit ihm immer etwas zu lachen.
Stephan ist jemand, der einen selbst an den stressigsten Tagen zum Lachen bringt. Keine Schicht vergeht, ohne dass wir uns gegenseitig aufziehen und ärgern – das gehört einfach dazu. Und genauso fest dazugehört unser kleines Ritual: Kein Dienst ohne Red Bull, mal von ihm, mal von mir, natürlich immer mit einem frechen Spruch. Mit Stephan wird jede Schicht ein bisschen leichter und sehr viel lustiger.
Geislingen (Steige): Cameron
Cameron ist stets bemüht und macht sich für jeden einzelnen Zug – ob planmäßiger Personenzug oder spontan eingelegter Güterzug – einen Plan, wie er diesen am besten und unter Einbeziehung wichtiger Kriterien der Wirtschaftlichkeit möglichst sinnvoll durch seinen Stellbereich lenkt. Bei der Fahrt eines Güterzuges ist das zum Beispiel die Vermeidung des häufigen Bremsens und Wiederanfahrens. Hierbei zieht er aufgrund der vielen möglichen Fahrstraßen und signalisierbaren Geschwindigkeiten in seinem Stellbereich im Rahmen der Möglichkeiten auch jedes Mal in Betracht, welche Fahrwege für die Triebfahrzeugführer am sinnvollsten sind, um die Fahrt am angenehmsten gestalten.
Gerade bei Unterbesetzung und teilweise auch zusätzlich vorhandenen Störungen wird es schnell sehr stressig und bedarf gut ausgebildetem und motivierten Personal.
Auch beginnen und enden planmäßige Personenzüge im Bahnhof Geislingen, sodass über den Tag verteilt zusätzlich auch viele Rangierfahrten zu unterschiedlichen Zwecken stattfinden, neben dem „normalen“ Zugverkehr. Neben der Schub-Lok, die je nach Bedarf ein- und ausrückt und dazu vom Fahrdienstleiter Geislingen kontaktiert wird, möchten auch die Personenzüge kuppeln, flügeln, abstellen oder entsorgen. Dabei müssen immer durchgehende Hauptgleise gekreuzt werden, sodass es bei dichter Zugfolge und/oder Verspätungen schnell schwierig wird. So wird der Dienst auf dem Stellwerk überdurchschnittlich komplex und verdient aus meiner Sicht höchste Anerkennung!
Cameron ist ein eher ruhiger Mensch, was aber über seine komplexen Gedankengänge und seinen hohen Anspruch als gelernter Eisenbahner im Betriebsdienst hinwegtäuscht. In seinem Kopf macht er sich überaus viele Gedanken dazu, wie er seinen bestmöglichen Teil dazu beitragen kann, dass der Betrieb möglichst flüssig und insbesondere für die Triebfahrzeugführer der Güterbahnen angenehm läuft.
Alles in allem ist Cameron ein wahrhaftiger, junger Eisenbahner, der die Anerkennung für seine gute – und dank guter Regelwerkskenntnisse, Stressresistenz und schneller Handlungsfähigkeit – qualitativ hochwertige Arbeit verdient. Ich als Lokführer habe von seiner schnellen Betriebsabwicklung und seinen guten Kenntnissen über seinen Stellbereich bereits mehrfach mit nachgeschobenen Güterzügen sowie selbst als Lokführer der Schub-Lok profitiert.
Zeitz: Marcus
Er ist ein sehr freundlicher und erfahrener Kollege, der den Bahnhof immer im Griff hat, auch in den schwersten Situationen. Er hilft in den schlimmsten Augenblicken und hat immer schnelle und gute Lösungen parat, die den Betrieb am Laufen halten.
1. Während einer Großstörung durch einen liegengebliebenen Zug konnte nur eingleisig gefahren werden. Er nahm die volle Verantwortung auf sich und lenkte den Personenverkehr über den Güterbahnhof um, sodass alle pünktlich fahren konnten.
2. Es gab eine große Bahnübergangs-Störung in Zeitz und er hat es sehr charmant gemanagt und dadurch kaum Verspätungen verursacht. Er half dabei auch anderen Kollegen.
Brandenburg Hauptbahnhof: Herr M.
Ein entspannter Fahrdienstleiter, der auch immer bei meinen Azubis die Ruhe bewahrt. Dankeschön für deinen Dienst!
Zuffenhausen: Mikail
Er ist zuvorkommend und sehr hilfsbereit, macht einen super Job und ist immer gut gelaunt.
Bei der S-Bahn Stuttgart ist immer viel los und er ist die Ruhe in Person. Trotz Stress informiert er uns Triebfahrzeugführer und macht auch Witze am Funk. Einfach klasse, wir sollten mehr von ihm haben. Jetzt, da ich kürzlich meinen Arbeitgeber gewechselt habe und seltener in Stuttgart bin, freue ich mich immer, wenn er am Funk ist, um ein wenig zu reden. Seine Laune baut einen immer auf!
Dülmen: Manuela
Wenn beim Befahren der Strecke Recklinghausen–Münster der Zugfunk klingelt, kann man sich sicher sein, dass es Manuela ist und einen über die Verkehrslage auf ihrer viel befahrenen Strecke informiert. Auch gibt sie Fahrempfehlungen und informiert darüber, ob und wo man langsamere Züge überholen kann. Mit ihr auf „dem Turm“ macht es wirklich Spaß, denn man merkt sofort, dass die sich für ihren Beruf, die rollenden Kollegen und das System Schiene einsetzt.
Biederitz: Fabian
Gerade durch den Stellwerksbrand im Nachbarstellwerk Gerwisch Ende September 2025 haben die Fahrdienstleiter auf diesem Stellwerk enorme Mehrarbeit zur sicheren Abwicklung des Zugverkehrs. Dieses übermäßige Engagement der Fahrdienstleiter in Biederitz sollte gewürdigt werden.
Heidenheim: Leonardo
Er ist einfach der Beste. Kommt auch oft in seiner Freizeit im Stellwerk vorbei. Er opfert sich auf, um Chaos rückgängig zu machen und alles zu beherrschen.
Wir haben schon die Ausbildung vor Jahren gemeinsam erlebt und streben weiterhin in unseren Türmen einen möglichst reibungslosen Ablauf an.
Ansbach: Katja
Katja ist immer gut drauf, sie zaubert einem bei jedem Gespräch ein Lächeln ins Gesicht. Außerdem ist sie total menschlich und hat immer einen Kaffee parat.
Wir hatten keinen ordentlichen Pausenraum und Katja hat das mitbekommen, sie hat uns bei der Ankunftsmeldung immer angeboten, Pause im Stellwerk zu machen.
Groß Krotzenburg: Domenic
Domenic ist einfach Klasse! Immer gut gelaunt, denkt mit und erklärt, warum, wo, was los ist. Dieser Fahrdienstleiter ist auch gastfreundlich: Wenn es mal wieder staut und man wohin muss oder einfach genug Zeit hat, dann lädt er zum Kaffee in seinen Turm ein. Solche wie ihn gibt es selten und er sticht als Unikat absolut heraus! Mach weiter so, Domenic – du hast es verdient!
Ich stand mit meinem Regionalzug in Krotzenburg und es ging nichts. Er hat mir erklärt, was los ist und dann einfach gesagt: „Komm hoch mein Bub. Ich hab hier Kaffee.“ Super Typ!
Was gibt es zu gewinnen?
Neben Ehre und Anerkennung gibt es auch tolle Preise für die Gewinner:innen – und auch für die Teilnehmenden!
Warum ist der Wettbewerb wichtig?
Fahrdienstleiter:innen leisten jeden Tag Großartiges im Hintergrund. Dieser Wettbewerb rückt ihre Arbeit ins Rampenlicht und sagt Danke.
Wie werden die Daten geschützt?
Deine Daten sind sicher! Wir halten uns an alle Datenschutzvorgaben und verwenden die Informationen nur für den Wettbewerb.
© Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
Anzahl der Fahrdienstleiter:innen in Deutschland
Alter dieses wichtigen Berufes
Kilometer Länge des Schienennetzes in Deutschland
Züge pro Tag auf dem deutschen Schienennetz
© Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
Über uns
Wer steht hinter dem Wettbewerb „FDL – Finde Deinen Lieblingslotsen“?
Konzipiert und umgesetzt wurde der Wettbewerb vom Unternehmensverband DIE GÜTERBAHNEN, in dem mehr als 120 Unternehmen rund um den Schienengüterverkehr zusam-mengeschlossen sind.
Über Partner und Unterstützer werden durch den Wettbewerb „Finde Deinen Lieblingslotsen“ operativ tätige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen angesprochen und zur Teilnahme eingeladen.
© Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben