Wenn jemand weiß, wie der Betrieb auf der Pellenzstrecke funktioniert und was wie gefahren werden kann, dann ist das Ronny. Er ist ein Profi darin, einzuschätzen, welche Maßnahmen den Betrieb am wenigsten beeinträchtigen, aber gleichzeitig wieder den Planzustand schnellstmöglich herstellen. Auch ihn kann nichts aus der Ruhe bringen, wovon unsere Triebfahrzeugführer auf der Strecke sehr profitieren.

Wenn ich weiß, dass Ronny in Mayen Dienst hat, wird in unserem ersten Telefonat abgesprochen, dass er mir (als Leitstelle) mitteilt, welche dispositiven Maßnahmen er braucht, um die Züge auf der betrieblich nicht einfachen Pellenzstrecke bestmöglich fahren zu können. Ich kann mich dann darauf verlassen, dass es die nächsten Stunden dort „läuft“, ohne dass viele weitere Worte nötig wären.


Ronny hat zusammen mit mir Mitte der 90er Jahre bei der Deutschen Reichsbahn den Beruf „Eisenbahner im Betriebsdienst“ gelernt und sind seitdem immer noch befreundet. Er wurde danach Fahrdienstleiter und ich Weichenwärter. Inzwischen bin ich Zugbegleiter und er blieb seinem Beruf treu.